„Der Übertreibungskünstler“

Texte von Thomas Bernhard
gelesen von Anne Steiner-Graczol und Wolfgang Graczol

Im ersten Teil, „Der Übertreibungskünstler“, werden wir mit Katastrophen konfrontiert: Kindheit, Reisen, Umwelt, Städten und Orten. Seine autobiographischen Schriften lesen sich wie ein moderner Thomas Bernhard-Rap, atemlos, fiebrig, von einem Mann, der an seinen Lebensumständen und vor allem durch seine persönliche Sicht darauf „naturgemäß“ zum Scheitern verurteilt ist. Als Übertreiber, Vernichter, Beschimpfer und Zerstörer sieht er aber auch in allem Geschilderten den Aberwitz.
Es lesen: Anne Steiner-Graczol und Wolfgang Graczol

„Der Italiener“

Fragment von Thomas Berhard,
gespielt von Wolfgang Graczol

Nach der Pause spielt Wolfgang Graczol das Fragment „Der Italiener“. Darin tastet sich der Erzähler im Gespräch mit einem fernen Verwandten, dem Italiener, einer Trauergesellschaft entfliehend, zur Ursache eines Unglücksfalles vor.
Wolfgang Graczol reizte es, nach seiner Beschäftigung mit Texten von Franz Kafka, als Darsteller auf den Spuren von Bernhards geheimnisvoller Prosa zu wandeln.