Jean Cocteau wollte sein Drama als „Vorwand zu einer Inszenierung“ verstanden wissen. Das Werk sollte ganz hinter dem Spiel der Darstellerin verschwinden. Wenn das gelingt, tritt es aber umso reiner und strahlender wieder hervor.

Gezeigt wird das letzte Telefongespräch einer „gnädigen Frau“ mit ihrem Geliebten. Letzte Dinge werden geregelt, Briefe sollen zurückgegeben und vernichtet werden, das zukünftige Schicksal des Hundes wird besprochen, Erinnerungen werden wach und zwischen allen Dementis des eigenen Leides bricht sich der Schmerz mit Urgewalt Bahn.

Es spielt: Anne Steiner-Graczol

Inszenierung: Wolfgang Graczol

(Dauer: 1 1/4 Stunden)