Tango, Musette und instrumentaler Fado

Zauberkammermusik aus Berlin:
Silva Finger, Violine und Gerhard A. Schiewe, Akkordeon

Die Musik von Piadeux können wir im weiten Sinne als Kammermusik bezeichnen da die Gleichberechtigung der Instrumente eine große Rolle spielt.
Piadeux aus Berlin sind Silva Finger an der Violine und Gerhard A. Schiewe am Akkordeon.

Haben wir das Glück, in der Welt von Piadeux Gast zu sein, spüren wir den unglaublichen Zauber, der von ihnen ausgeht und uns von Anfang an gefangen nimmt.
Piadeux ist nicht nur ein Wechselspiel der Instrumente, sondern auch zwischen den Geschlechtern und deren Attributen: Männlich/weiblich, hart/weich, ob aneinander reibend/miteinander klingend, sanftwütig und hinreissend. Ehrfurcht und Stolz begegnen Magie und Charme. Ein feinsinniger Hochseilakt trifft auf tiefe Vibrationen und durch plötzlichen Rollenwechsel entsteht eine andere Dimension.
Wesentlich ist nicht, ob Tango, Musette oder instrumentaler Fado gespielt wird, sondern wie und mit welchem Unterton im jeweiligen Kontext.
Silva Finger und Gerhard A. Schiewe fungieren nicht nur als Katalysator zwischen den Welten und Gefühlszuständen – sie sind dabei ein Teil des Ganzen. Die Faszination, die von Ihnen ausgeht ist die Inspiration zwischen ihnen.
Die Arrangements von Gerhard A. Schiewe lassen Komponisten wie Piazzolla, Galliano, Portal, „Madredeus“ in einer nie gehörten Interpretation erklingen, in der sie auf eigene Kompositionen treffen.

Im März 2010 hat Piadeux ihre erste CD veröffentlicht.

Piadeux gibt es seit Herbst 2009. Das „Pi“ findet seinen Ursprung im Ensemble Piaccordia, dem beide Musiker angehören.Die verschiedenen Programme von Piaccordia zeigen das breite musikalische Spektrum, die Vielfalt und Neugierde der Musiker:
Piaccordia sind Silva Finger an der Violine, Danuta Jacobasch am Violoncello, Gerhard A. Schiewe am Akkordeon und Wolfgang Musick am Kontrabass. Das Ensemble fand 2004 zusammen. Die vielseitigen feinfühligen Arrangements stammen aus der Feder von Gerhard A. Schiewe.

Bei der Premiere „Tribute To Jacques Brel“ mit Zazie de Paris (bekannt als Gastgeberin der legendären Nachtsalons „Rendevous um Mitternacht“ in der Bar jeder Vernunft) und dem niederländischen Sänger Cornelis Voogdt am Gesang im Admiralspalast Berlin oder im Taeter Theater Heidelberg begeistern die Musiker im Zusammenspiel, mit „Cornelis“ in „Tulpenlieder“ und „Sea Shore Songs“ während der Fußball-WM in Stuttgart, Leipzig, Frankfurt und Nürnberg und mehrfach in der Niederländischen Botschaft Berlin und auf Deutschlandradio Kultur.
Mit Marko Jovanovic als Solist an der Blues Harp auf der 150 Jahrfeier der Fa. Hohner beim Festakt und im Rahmenprogramm, am Gala Abend der Mundharmonikaweltmeisterschaft 2009 in Trossingen, beim Harmonikafestival „Promonika“ in Graz und auf dem Akkordeonfestival in Marburg begeben sie sich auf eine weitere musikalische Ebene.
Die Schauspielerin und Sängerin Winnie Böwe und Piaccordia begeistern mit ganz anderen Tönen in „Brecht Lieder aus Theaterstücken“ das Publikum im Brechthaus Berlin, auf dem Kurt Weill Festival Dessau, auf dem Theaterkahn Dresden im Doppelkonzert mit Sebastian Krämer, das im Rundfunk schon mehrfach ausgestrahlt wurde.
Ob Piaccordia die Musik zum Hörspiel „Zwei sehr ernsthafte Damen“ von Heike Tauch oder im Rahmenprogramm der Berlinale und bei verschiedenen Anlässen der Humboldt Universität zu Berlin spielt, finden die Stärken jedes Einzelnen im Miteinander immer neue Facetten. Unterstützt werden die Musiker u.a. durch die Sponsoren Hohner, den Lions Club Berlin und Stiftung Starke im Löwenpalais.

Termine: Freitag, 19. und Samstag, 20.Oktober 2012, 20:00 Uhr

im TAETER-THEATER,
Bergheimerstraße 147, Heidelberg, Karten Tel.:  06221-16 33 33

Eintritt: € 15,-/erm. € 10,-